Polkörper Biopsie


In Abhängigkeit zum Alter der Frau zeigen Eizellen in 20 bis 70 % genetische Auffälligkeiten. In der Mehrzahl sind diese Eizellen oder sich daraus entwickelnde Embryonen nicht oder nur kurzzeitig entwicklungsfähig. Durch die genetische Untersuchung von Embryonen (PID) oder eine andere Technik, die sog. Polkörperchen-Diagnostik, sollen diejenigen Embryonen bzw. Eizellen erkannt werden, die eine chromosomale Abweichung zeigen, damit sie dann vom Embryo-Transfer ausgeschlossen werden können. Die Polkörperdiagnostik erfolgt ausschließlich an der Eizelle. Die PID erlaubt die Diagnostik von monosomalen Erkrankungen (z.B. Chorea Huntington oder auch andere) bevor die mittels IvF/ICSI gezeugten Embryonen in die Gebärmutter zurückgesetzt werden.


In Deutschland ist die Präimplantationsdiagnostik ( PID ) an Embryonen trotz des positiven Votums des Deutschen Bundestags weiterhin nicht zulässig. Deshalb wird alternativ teilweise die Durchführung der sog. Polkörperchendiagnostik propagiert, die sich im Einklang mit dem Embryonen-Schutzgesetz befindet. Diese Untersuchung läßt aber nur Abweichungen im Bereich des mütterlichen Chromosomensatzes erkennen. Zudem kann auf Grund der juristischen Vorbedingungen im gegebenen Zeitfenster nur eine kleine Zahl von Chromosomen untersucht werden.


Allerdings sind auch diese Methoden (PID und Polkörperchen-Diagnostik) zur Steigerung der Effizienz (Steigerung der Schwangerschaftsrate, Senkung der Fehlgeburtenrate ) der IVF- bzw. IVF/ICSI-Therapie umstritten. Die Mehrzahl der Untersuchungen konnten bislang keine Effizienz im Hinblick auf eine Erhöhung der Geburtenraten zeigen. Ferner ist eine Schädigung der Embryonen oder Eizellen nicht gänzlich ausgeschlossen (ca. 5 % der Fälle). Die Komplexität dieser Diagnostik und das gegebene enge Zeitfenster bedingen, daß auch falsch postive bzw. falsch negative Befunde erhoben werden können; so daß das Verwerfen eigentlich "gesunder" Embryonen bzw. die Übertragung von genetisch doch auffälligen Embryonen letztlich nicht vollkommen auszuschließen sind.


Die Polkörperchen-Diagnostik wird aus den oben erwähnten Gründen am Kinderwunsch Zentrum Mainz nicht vorgenommen.


Bitte beachten:


Die Krankenkassen kommen für eine Polkörperchen-Diagnostik nicht auf, es entstehen zusätzliche Kosten für das behandelte Paar.




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In Abhängigkeit zum Alter der Frau zeigen Eizellen in 20 bis 70 % genetische Auffälligkeiten. In der Mehrzahl sind diese Eizellen oder sich daraus entwickelnde Embryonen nicht oder nur kurzzeitig entwicklungsfähig. Durch die genetische Untersuchung von Embryonen (PID) oder eine andere Technik, die sog. Polkörperchen-Diagnostik, sollen diejenigen Embryonen bzw. Eizellen erkannt werden, die eine chromosomale Abweichung zeigen, damit sie dann vom Embryo-Transfer ausgeschlossen werden können. Die Polkörperdiagnostik erfolgt ausschließlich an der Eizelle. Die PID erlaubt die Diagnostik von monosomalen Erkrankungen (z.B. Chorea Huntington oder auch andere) bevor die mittels IvF/ICSI gezeugten Embryonen in die Gebärmutter zurückgesetzt werden.


In Deutschland ist die Präimplantationsdiagnostik ( PID ) an Embryonen trotz des positiven Votums des Deutschen Bundestags weiterhin nicht zulässig. Deshalb wird alternativ teilweise die Durchführung der sog. Polkörperchendiagnostik propagiert, die sich im Einklang mit dem Embryonen-Schutzgesetz befindet. Diese Untersuchung läßt aber nur Abweichungen im Bereich des mütterlichen Chromosomensatzes erkennen. Zudem kann auf Grund der juristischen Vorbedingungen im gegebenen Zeitfenster nur eine kleine Zahl von Chromosomen untersucht werden.


Allerdings sind auch diese Methoden (PID und Polkörperchen-Diagnostik) zur Steigerung der Effizienz (Steigerung der Schwangerschaftsrate, Senkung der Fehlgeburtenrate ) der IVF- bzw. IVF/ICSI-Therapie umstritten. Die Mehrzahl der Untersuchungen konnten bislang keine Effizienz im Hinblick auf eine Erhöhung der Geburtenraten zeigen. Ferner ist eine Schädigung der Embryonen oder Eizellen nicht gänzlich ausgeschlossen (ca. 5 % der Fälle). Die Komplexität dieser Diagnostik und das gegebene enge Zeitfenster bedingen, daß auch falsch postive bzw. falsch negative Befunde erhoben werden können; so daß das Verwerfen eigentlich "gesunder" Embryonen bzw. die Übertragung von genetisch doch auffälligen Embryonen letztlich nicht vollkommen auszuschließen sind.


Die Polkörperchen-Diagnostik wird aus den oben erwähnten Gründen am Kinderwunsch Zentrum Mainz nicht vorgenommen.


Bitte beachten:


Die Krankenkassen kommen für eine Polkörperchen-Diagnostik nicht auf, es entstehen zusätzliche Kosten für das behandelte Paar.




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In Abhängigkeit zum Alter der Frau zeigen Eizellen in 20 bis 70 % genetische Auffälligkeiten. In der Mehrzahl sind diese Eizellen oder sich daraus entwickelnde Embryonen nicht oder nur kurzzeitig entwicklungsfähig. Durch die genetische Untersuchung von Embryonen (PID) oder eine andere Technik, die sog. Polkörperchen-Diagnostik, sollen diejenigen Embryonen bzw. Eizellen erkannt werden, die eine chromosomale Abweichung zeigen, damit sie dann vom Embryo-Transfer ausgeschlossen werden können. Die Polkörperdiagnostik erfolgt ausschließlich an der Eizelle. Die PID erlaubt die Diagnostik von monosomalen Erkrankungen (z.B. Chorea Huntington oder auch andere) bevor die mittels IvF/ICSI gezeugten Embryonen in die Gebärmutter zurückgesetzt werden.


In Deutschland ist die Präimplantationsdiagnostik ( PID ) an Embryonen trotz des positiven Votums des Deutschen Bundestags weiterhin nicht zulässig. Deshalb wird alternativ teilweise die Durchführung der sog. Polkörperchendiagnostik propagiert, die sich im Einklang mit dem Embryonen-Schutzgesetz befindet. Diese Untersuchung läßt aber nur Abweichungen im Bereich des mütterlichen Chromosomensatzes erkennen. Zudem kann auf Grund der juristischen Vorbedingungen im gegebenen Zeitfenster nur eine kleine Zahl von Chromosomen untersucht werden.


Allerdings sind auch diese Methoden (PID und Polkörperchen-Diagnostik) zur Steigerung der Effizienz (Steigerung der Schwangerschaftsrate, Senkung der Fehlgeburtenrate ) der IVF- bzw. IVF/ICSI-Therapie umstritten. Die Mehrzahl der Untersuchungen konnten bislang keine Effizienz im Hinblick auf eine Erhöhung der Geburtenraten zeigen. Ferner ist eine Schädigung der Embryonen oder Eizellen nicht gänzlich ausgeschlossen (ca. 5 % der Fälle). Die Komplexität dieser Diagnostik und das gegebene enge Zeitfenster bedingen, daß auch falsch postive bzw. falsch negative Befunde erhoben werden können; so daß das Verwerfen eigentlich "gesunder" Embryonen bzw. die Übertragung von genetisch doch auffälligen Embryonen letztlich nicht vollkommen auszuschließen sind.


Die Polkörperchen-Diagnostik wird aus den oben erwähnten Gründen am Kinderwunsch Zentrum Mainz nicht vorgenommen.


Bitte beachten:


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