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Kinderwunsch ab 35

fertilitaet und alter

Ferticheck - Ein neuer Test zur Bestimmung der ovariellen Reserve (biologisches Alter)

Zunehmend mehr Paare verschieben ihre Familienplanung in ein höheres Alter. Dabei stellen sich viele Frauen die Frage, ob ihre biologische Uhr schon bald abläuft oder ob sie noch genug Zeit für ihren Kinderwunsch haben. Häufig wird der Zeitraum der Fertilität (Fruchtbarkeit) der Frau überschätzt. Die Wahheit ist: die fruchtbare Periode endet bei etwa 40% der Frauen mit etwa 40 Jahren. Bereits ab dem 35. Lebensjahr sinkt die Chance den Kinderwunsch zu realisieren (siehe Abb.).

Abhängigkeit der Fruchtbarkeit vom Alter

Die "ovarielle Reserve" der Frau ist die Anzahl der vorhandenen Eizellen aus denen sich befruchtungsfähige Eizellen entwickeln können. Leider ist diese Anzahl nicht unbegrenzt. Mit zuehmendem Alter sinkt nicht nur die Anzahl, auch die Qualität der Eier wird schlechter. Diese Entwicklung kann man nur sehr ungenau alleine durch Angabe des chronologischen Alters feststellen, da die Anzahl der Eier bei allen Frauen unterschiedlich schnell abnimmt. Pro Zyklus werden mindestens 40, möglicherweise sogar über 100 Eier verbraucht, letztendlich reift nur 1 Ei zur Sprungreife, die übrigen Eier degenerieren.


Wodurch wird die Fertilität noch beeinflusst?

Übergewicht mit einem BMI > 27 kg/m² senkt die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden erheblich. Dazu kommt eine um den Faktor 1,7 erhöhte Fehlgeburtenrate. Aber auch zu dünne Frauen haben schlechtere Chancen ihren Kinderwunsch zu realisieren.

Auch Rauchen senkt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft um fast 30%. Die Fehlgeburtenrate ist bei Raucherinnen deutlich erhöht (21,4% gegenüber 16,4%). Als Faustregel gilt: Jedes Jahr Rauchen vermindert die Chance auf eine Schwangerschaft um 4%. Auch bei Passivraucherinnen verschlechtert sich, wenn auch nicht im gleichen Maße, die Chance. Wenn der Partner raucht hat dies ebenfalls einen negativen Effekt, erklärbar durch die bei rauchenden Männern nachweisbare schlechtere Spermienqualität.

Was sagt der neue Test "Ferticheck" aus?

Der "FertiCheck" macht eine Aussage darüber, ob die ovarielle Reserve der Frau es wahrscheinlich macht, dass eine vorzeitige Menopause (Wechseljahre) eintritt. In diesem Fall sollte man einem Kinderwunsch möglichst bald mit medizinischer Hilfe nachgehen. Aber auch mit einer ausreichenden ovariellen Reserve läuft die biologische Uhr weiter.

Wie funktioniert der Test?

Der FertiCheck besteht aus

  •     einer Blutentnahme zur Hormonbestimmung und
  •     einer Ultraschalluntersuchung von Gebärmutter und Eierstöcken.

Alle Hormone (Ausnahme: Anti-Müller-Hormon, AMH) bieten nur in der frühen Follikelphase, d.h. in der ersten Zyklushälfte, eine optimale Aussagekraft. Daher muss die Frau den Frauenarzt in zwischen dem 3.-5. Zyklustag aufsuchen.

Welche Hormone werden bestimmt und was sagen die Werte aus?

  •      FSH (Hypophysenhormon) und Estradiol (Östrogen):

Die beiden Hormone sind für sich alleine genommen keine guten Indikatoren der Fertilität. Ein hoher FSH-Wert (>8 mIU/l) kombiniert mit einem niedrigen Estradiol-Spiegel (<50 pg/ml) in der ersten Zyklushälfte gelten jedoch als auffällige Werte für einen Rückgang der Fertilität.

  •     Anti-Müller-Hormon (AMH):

Das AMH ist ein Marker für die Größe der heranwachsenden Follikeln und damit der ovariellen Reserve. Der AMH Spiegel ist weitgehend unabhängig vom Zyklustag und muss daher nicht zwangsläufig am 3.-5. Tag bestimmt werden. Er fällt mit dem Alter der Frau ab. Dieser Abfall ist schon einige Zeit vor einem FSH-Anstieg zu erkennen. Bei einem Wert unter 1,0 ng/ml verringert sich die Wahrscheinlichkeit einer Lebendgeburt erheblich.

Ultraschalluntersuchung

Im Ultraschall benutzt man die Methode des Antralen Follikelcount (AFC). Hierbei werden alle zum Wachsen in diesem Zyklus vorgesehenen Eier beider Eierstöcke in der frühen Follikelphase mit einem Durchmesser von 2 mm-10mm zusammengezählt. Als gut ist ein AFC von 13 einzustufen. Allerdings ist der Normalwert von der Empfindlichkeit des Ultraschallgeräts und auch vom untersuchenden Arzt/Ärztin abhängig. Dieser Wert wird in Zukunft mit besseren Ultraschallgeräten noch steigen. Dennoch ist diese Methode für sich alleine zur Zeit die aussagekräftigste für die Einschätzung der ovariellen Reserve.

Der Test ist eine Wahlleistung und wird nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.


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Ich habe verstanden