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Embryonenschutzgesetz

Im Embryonenschutzgesetz vom 13.12.1990 hat die Bundesregierung den rechtlichen Rahmen der Fortpflanzungsmedizin sehr genau geregelt. Ziel des Gesetzes ist es, den gewissenhaften Umgang mit entstehendem menschlichen Leben zu regeln und Mißbrauch jeder Form zu verhindern. So ist beispielsweise festgelegt, daß bei der Durchführung der In-vitro-Fertilisation nur ausgebildete Ärzte arbeiten dürfen. Das gibt Ihnen Sicherheit, vom Spezialisten betreut zu werden.

Verboten ist in Deutschland im Rahmen der IVF-Behandlung z.B. die wissentliche Befruchtung von mehr als 3 Eizellen, die Befruchtung einer Frau, die plant das entstandene Kind zur Adoption freizugeben, die Eizell-Spende (Fremdspermatherapien sind demgegenüber nicht verboten!),  sowie die Leihmutterschaft.

Auch Experimente mit Embryonen (z.B. Klonen) sind, auch wenn in anderen Ländern zum Teil erlaubt, bei uns streng verboten.

Wir sichern Ihnen daher zu, verantwortlich mit dem Persönlichsten, was Sie haben, umzugehen: mit Ihren Erbanlagen.

Die meisten Spezialisten für Fortpflanzungsmedizin fordern heute ein neues Gesetz, das den Umgang mit Eizellen, Spermien und Embryonen zeitentsprechend regelt. Das Embryonenschutzgesetz war 1990 auf dem aktuellen Stand. Die neueren Techniken wie bsp. die Präimplantationsdiagnostik oder die Fremdeizellspende werden hier leider nicht berücksichtigt.

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