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Sozialgesetzbuch V

Das V. Buch der Sozialgesetzgebung sagt im § 27, daß Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherungen einen Anspruch auf Krankenbehandlung haben, wenn sie notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern.

Die Krankenbehandlung umfaßt nach § 27 a auch medizinische Maßnahmen zur Herbeiführung einer Schwangerschaft.

Dazu müssen folgende Voraussetzungen (bei der IvF oder ICSI) erfüllt sein:

  • Die Maßnahme muß nach ärztlicher Feststellung erforderlich sein.
  • Nach ärztlicher Feststellung muß hinreichend Aussicht bestehen, daß durch die Maßnahmen eine Schwangerschaft herbeigeführt wird. Eine hinreichende Aussicht besteht in der Regel nicht mehr, wenn die Maßnahme 3-mal ohne Erfolg durchgeführt worden ist.
  • Die Personen, die diese Maßnahmen in Anspruch nehmen wollen, müssen miteinander verheiratet sein. Ausschließlich Ei- und Samenzellen der Ehegatten dürfen verwendet werden.
  • Die Ehegatten müssen sich vor Durchführung der Maßnahmen von einem Arzt, der die Behandlung nicht selbst durchführt (Anmerkung: normalerweise Ihr "Hausgynäkologe"), über eine solche Behandlung unter Berückschtigung ihrer medizinischen und psychosozialen Gesichtspunkte unterrichten lassen. Dieser Arzt übrweist Sie dann an eine der Einrichtungen, denen eine Genehmigung nach § 121 a (Genehmigung zur Durchführung künstlicher Befruchtungen) erteilt worden ist (Anmerkung: z.B das Kinderwunsch Zentrum Mainz).
  • Näheres zu den medizinischen Einzelheiten zu Voraussetzungen, Art und Umfang der Maßnahmen bestimmt der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen nach § 92.

Diese Bestimmungen gelten nur für gesetzlich Versicherte und nur, wenn Sie 50% der Kosten von Ihrer Krankenkasse erhalten möchten. Sie stellen kein Verbot für die Durchführung dar, sollten die Voraussetzungen nicht erfüllt sein!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Aufgrund der aktuellen Situation in der Coronavirus Pandemie ist die soziale Distanz der effektivste Schutz. Auch wir als verantwortungsvolle Ärzte müssen diese Vorgaben umsetzen, um Sie und uns bestmöglich zu schützen, damit wir weiter für Sie da sein können. Um den sozialen Kontakt so gering wie möglich zu halten, haben wir eine Video Sprechstunde eingerichtet, in der die gemeinsamen Gespräche stattfinden können. Die Untersuchung und Behandlung werden weiter wie gewohnt in der Praxis stattfinden. Um auch hier die bestmögliche Sicherheit für Sie und uns zu gewährleisten, bitten wir Sie folgende Punkte zu beachten:

  1. Wir bitten Sie deshalb nur nach telefonischer oder E-Mail – Anmeldung in der Praxis zu erscheinen.
  2. Bitte bleiben Sie zu Hause, sofern Sie Erkältungssymptome (insbesondere Husten, Fieber, Gliederschmerzen) haben, oder wenn Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer kranken Person hatten.
  3. Des weiteren bitten wir Sie, von einem Praxisbesuch abzusehen, wenn Sie sich in den letzten 14 Tagen im Ausland aufgehalten haben.
  4. Außerdem bitten wir Begleitpersonen außerhalb des Gebäudes zu warten, das betrifft insbesondere die (Ehe –) Partner. Wir melden uns telefonisch bei den Partnern, sobald wir ihre Anwesenheit benötigen.
  5. Bitte nutzen Sie die Praxisräume nicht als Warteräume. Hinterlassen Sie Ihre Telefonnummer an der Anmeldung, wir melden uns bei Ihnen, sobald die Praxis leerer ist.
  6. Auch müssen wir Sie leider bitten, Ihre Kinder nicht mit in die Praxis zu bringen.

Wir möchten den Praxisbetrieb so lange wie möglich aufrecht erhalten und bitten Sie deshalb um Verständnis.

Wir sind weiter für Sie da und werden sie nach bestem Wissen, und unter höchstmöglicher Sicherheit für Sie, weiter behandeln.

Gruß und bleiben Sie gesund!
Ihr Praxisteam

Ich habe verstanden